Selbständig mit dem Auto zur ArbeitViele mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf das Auto angewiesen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.
Häufig sind dabei Anpassungen des Kfz nötig, die das eigenständige Fahren ermöglichen.
Besondere Anpassungen wurden an dem Auto eines Büroangestellten vorgenommen, der an einer Gliedmaßenfehlbildung leidet. Greifraum und Mobilität sind aufgrund seiner verkürzten Arme und Beine eingeschränkt und er ist auf einen Elektrorollstuhl angewiesen.
Wie der behinderungsgerechte Kleintransporter umgebaut wurde, können Sie in der REHADAT - Datenbank Praxisbeispiele unter der Referenznummer R/PB2615 nachlesen.
Insgesamt finden Sie dort mehr als 60 Beispiele zur Kfz-Anpassung.
Wenn Sie sich einen Überblick über die technischen Möglichkeiten der Kfz-Anpassung verschaffen wollen, sehen Sie sich am besten die entsprechende Gruppe in der ISO-Klassifikation 99 99 (Technische Hilfsmittel für behinderte Menschen) mit der Nummer 12 12 an.
Das Spektrum reicht von höhenverstellbaren Lenksäulen (z.B. Referenznummer M/16867) über elektrisch ausfahrbare Trittstufen (z.B. Referenznummer M/19821) bis hin zu einem Steuersatelliten, der alle wichtigen elektrischen Funktionen wie z.B. Blinker, Licht und Scheibenwischer auslöst, ohne dass die Hand vom Lenkrad gelöst werden muss (Referenznummer M/14348).
Zum Thema Kfz-Anpassung finden Sie in REHADAT außerdem über 134 Literaturhinweise, 113 Urteile sowie 150 bundesweite Adressen von Umrüstbetrieben.
Wenn Sie sich auch für die Fördermöglichkeiten der Kfz-Anpassung interessieren, bietet Ihnen diese Seite im Portal REHADAT-talentplus
http://www.talentplus.de/arbeitnehmer-b ... index.html einen guten Einstieg.
Mehr unter:
http://www.rehadat.de/rehadat/Reha.KHS?State=15005